Möglichkeiten zur reduzierung der Feuchtigkeit
Zur Trocknung feuchter Luft oder feuchter Bausubstanz
stehen zwei Maßnahmen zur Verfügung:
Erwärmen der Raumluft in Verbindung mit Stoßlüften
oder der Einsatz eines Luftentfeuchters.
Die erste Maßnahme ist relativ heizkostenintensiv, da
die Räume auf mindestens 18°C temperiert werden
müssen - allerdings fällt der Erfolg trotzdem meistens
sehr bescheiden aus. Bei jeder Stoßlüftung wird zwar
feuchte Luft abgeführt, allerdings strömt natürlich die
selbe Menge Luft wieder in den Raum ein. Da es ganz
selten vorkommt, dass die Außenluft einen sehr niedrigen
Feuchtewert besitzt, ist diese Methode meist nur im
Winter anzuwenden (allerdings auch nur an wenigen
Tagen). Kalte und trockene Außenluft weißt eine hohe
Aufnahmefähigkeit für Wasserdampf auf. Wenn man
an diesen Tagen Keller- oder Wohnräume stoßlüftet
erreicht man eine kurzzeitige Reduktion der Feuchtigkeit.
Betonung auf kurzzeitig: am nächsten Tag oder schon
Stunden später sättigt sich die Raumluft und der Feuchtewert
ist wieder erhöht.
Deswegen ist zur Bewältigung der Feuchteprobleme in
90 % aller Fälle die Aufstellung eines Entfeuchtungsgerätes
erforderlich (oder umfangreiche bauliche
Sanierungsmaßnahmen falls die Feuchtigkeit durch
Baumängel hervorgerufen wird).
Luftentfeuchter CT-36+
Arbeitsweise:
Falls nur oberflächliche Feuchtigkeit vorhanden ist, oder Trocknung in einem bewohntem Raum erfolgen muss, empfehlen Profis die leisesten Kompakt-Bautrockner von ClimeTools zur Behebung des Schadens. lässt. Diese Flüsterklasse ist problemlos und zum sofortigen Einsatz gedacht. |
 |
|
|
Wir beraten Sie gerne Tel.: 0931 205 208 7 |
Funktionsweise von Kondenstrocknern
Kondenstrockner entziehen der Luft die Feuchtigkeit,
indem diese unter den Taupunkt abgekühlt, und über
ein Wärmerückgewinnungs-register wieder erwärmt
wird.
Feuchte Raumluft wird durch einen im Gerät eingebauten
Ventilator angesaugt. Die Luft wird über einen
Kühlteil (dem sogenannten Kondensator) geführt. Daran
wird die Luft schockartig so weit abgekühlt , dass deren
Taupunkt unterschritten wird. Da kalte Luft kaum Feuchtigkeit
speichern kann, kondensiert die Feuchtigkeit an
der kalten Oberfläche. Das physikalische Funktionsprinzip
kann man auch im Sommer beobachten, wenn
man eine kalte Flasche aus dem Kühlschrank nimmt und
damit ins Freie geht - am Glas bilden sich Wassertröpfchen,
da die Umgebungstemperatur sich an der
kalten Oberfläche abkühlt.
Im tiefen Temperaturbereich bildet sich an dieser Kühlfläche
ein Eisfilm. Da fast jeder Kondenstrockner mit
einer Abtauautomatik ausgestattet ist, schaltet der
Entfeuchter je nach Bedarfsfall diese Abtaufunktion ein -
das Eis wird verflüssigt und sammelt sich im Behälter.
Bitte beachten Sie diesbezüglich die unter dem „Temperaturbereich“ angegebenen Werte - diese sollen
nicht unterschritten werden, da die Abtaufunktion dann
nicht mehr automatisch funktioniert.
Bei diesem Prozess der Wasserkondensation wird
Arbeitsenergie frei, welche von einem Wärmeteil in
Heizenergie umgewandelt wird. An diesem strömt die
getrocknete Luft vorbei, und wird dem Raum wieder
temperiert zugeführt.
Da die trockene Luft das Bestreben hat, Feuchtigkeit
aufzunehmen, reichert sich diese wieder mit der zu
hohen Raumfeuchtigkeit an, bzw. entzieht sie der
feuchten Bausubstanz die Feuchtigkeit (z. B. bei der
Bautrocknung).
Das sich bildende Kondensat wird in einem Wasserbehälter
gesammelt oder kann über eine Schlauchleitung
direkt abgeführt werden.
Raumtrockner arbeiten energiesparend, da durch dieses
System keine zusätzliche Heizenergie zur Wiedererwärmung
der Luft eingesetzt werden muss und durch
die automatische Feuchteregelung der Strombedarf
minimiert wird!
Für den qualitäts- und gesundheitsbewussten
Käufer sind jedoch neben einem ansprechenden
Preis auch die Hygiene und Qualität
vorrangig. Deswegen bieten wir nur hygienegeprüfte Entfeuchtungsgeräte aus Qualitätsserien
an !
|