Allgemeines zur Bautrocknung und Wasserschadensanierung
Eine Verkürzung der Trocknungszeiten ist im Baubereich allgegenwärtig. Im privaten Hausbaubereich reduziert
sich für den Bauherrn die Mietzahlung, wenn er sein
Eigenheim früher bewohnen kann. Im großvolumigen
Wohnbau bringt eine verkürzte Trocknungszeit einen
früheren Bezugstermin und daraus resultiert eine frühere
Vermietung.
Die Kosten für die Bauaustrocknung stellen also keine
Mehrbelastung des Baubudgets dar. Über die Umkehrrentabilität
des früheren Bezugstermins werden entsprechende
Einsparungen erzielt und ganz wesentlich:
Folgeschäden (vor allem die gefährliche Schimmelbildung
in Neubauwohnungen) werden verhindert!
Feuchtes Mauerwerk hat zudem einen gravierenden
Nachteil in Bezug auf Heizkosten: je feuchter die
Raumluft ist, desto höher sind die Heizkosten. Bei
feuchter Luft muss nicht nur die Luft sondern auch der
darin enthaltene überschüssige Wasserdampf erwärmt
werden. Deswegen amortisiert sich eine Bautrocknung
bereits dadurch, dass in den kommenden Jahren die
ausdiffundierende Restbaufeuchtigkeit nicht zusätzlich
erwärmt werden muß. Drei bis fünf Jahre dauert es bei
einem Massivbau, bis die Restbaufeuchtigkeit aus dem
Mauerwerk diffundiert. Und während dieser Phase
muss mit erhöhten Heizkosten gerechnet werden!
Aus den genannten Gründen sollte man sich als Bauherr
oder Planer schon in der Planungsphase mit dem Thema
Bautrocknung befassen. Mit Mietpauschalen die nicht
zu Tagessätzen, sondern zu Fixpauschalen bis zur
Objekttrocknung, abgerechnet werden, lassen sich die
Aufwendungen schon in der Planungsphase ziemlich
exakt bestimmen.
Durch die Bautrocknung wird eine Qualitätssicherung
erreicht. Wesentliche Ursachen für spätere Baumängel
lassen sich so gezielt verhindern. Sowohl Planer als
auch Bauherr und Mieter profitieren von diesen Maßnahmen.
Selbst in der Endbauphase kann es zu Verzögerungen
kommen, wenn zum Beispiel unvorhersehbare Wasserschäden
auftreten. Für diesen Bereich sind Schnelltrocknungsmaßnahmen
mit zusätzlichen Geräten wie
Infrarottrockner oder Trocknungsturbinen erforderlich.
Durch die Anwendung individueller Maßnahmen kann
die punktuelle Trocknung eines nur 1 m2 großen Mauerteils,
z. B. durch die Undichtheit eines Balkonanschlusses
genau so effizient erfolgen, wie die Flächentrocknung
einer 100 m2 großen Wand in einer Fabrikhalle durch
Anwendung des „Folienzeltverfahrens“.
Da es keine pauschalen Standardlösungen für eine
Bautrocknung gibt, ist auf die jeweiligen Gegebenheiten
Rücksicht zu nehmen. Um eine Fahrzeuggarage im
fünften Untergeschoss zu trocknen sind andere Maßnahmen
sinnvoll als bei der Bauentfeuchtung eines Mehrfamilienhauses.
Deswegen sind die Rahmenbedingungen
abzuklären um die wirtschaftlichste Trocknungsmaßnahme
zu ergreifen.
Die Aufstellung von Umluftventilatoren sind hierbei
genauso einzubinden wie eine Beheizung des Objekts.
Wir beraten Sie gerne Tel.: 0931 205 208 7
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Worin liegt der Unterschied zwischen Bautrockner
und "Bautrockner" ?
Entfeuchter, die zur Bautrocknung eingesetzt werden,
sollten folgende Kriterien erfüllen:
- Langlebigkeit
- einfachen Austausch von Ersatzteilen im
Reparaturfall (Arbeitskostenersparnis!)
- qualitativ hochwertigen Einbauteilen (Kugel- statt
Gleitlager, Qualitätskompressor, ...)
- Möglichkeit des Dauerlaufbetriebes (diese
Entfeuchtermodelle könnten im Bedarfsfall
monatelang nonstop durchlaufen!)
- Entsprechend gutes Preis - Leistungsverhältnis
- Luftansaugfilter auswaschbar
- Minimaler Wartungsaufwand
- Großer Wasserbehälter und Möglichkeit der
Direktentwässerung
In manchen Herstellerangeboten, vor allem in
Internetshops, finden sich leider immer wieder bei
Haushaltsentfeuchtern irreführende Angaben, die den
Eindruck vermitteln sollen, dass derartige Geräte für die
Bautrocknung eingesetzt werden können.
Vorweg: mit derartigen Entfeuchtungsgeräten können
Kompakt-Bautrockner nicht verglichen werden. Man
muss bedenken, dass Geräte für den Baueinsatz nicht
ohne Grund teurer sind als derartige Billigprodukte.
Viele Kunden mussten bereits die leidvolle Erfahrung
machen, dass diese Entfeuchter dem Baueinsatz nicht
standhalten.
Aus Kundenerfahrungen wissen wir, dass bei diesen
Produkten (vornehmlich mit leicht zerbrechlichem Plastikgehäuse
versehen), die Motore mit Gleitlager ausgestattet
sind. Es ist weniger die Ausnahme als vielmehr
die Regel, dass alle 6 bis 8 Monate ein Defekt zu
beklagen ist. Neben den Motoren stellen Elektronikteile
und Fühler ein Gefährdungspotential dar, da diese für
den Baustelleneinsatz nicht konzipiert sind.
Man kann durchaus davon ausgehen, dass sich der
Mehrpreis eines qualitativ höherwertigen Trockners
schon alleine durch die Ersatzteilkosten und der Reparaturkosten
in ganz kurzer Zeit amortisiert. Nicht zu
vergessen die Probleme, die ein oftmaliger Ausfall eines
Billigentfeuchters für einen gewerblichen Gerätevermieter
bedeutet: Ein Mitarbeiter muss sich zum
Kunden begeben, den Trockner austauschen oder
reparieren, und wieder zur Firma zurückfahren.
Ein vermeintlich billiger „Bautrockner“ kann so ganz
rasch zu einer Kostenfalle werden. Dies gilt vor allem
auch für Geräte, die als Kompakt-Entfeuchter angeboten
werden, aber über Plastikgehäuse verfügen. Diese
Modelle haben allesamt Gleitlager bei den Motoren
eingebaut und sind zudem nur sehr schwer von Baustaub
zu reinigen (Gehäuse muss zur Reinigung des
Kondensatorelements demontiert werden!). Eine
mangelnde Reinigungsmöglichkeit führt aber zwangsläufig
früher oder später zu einem Gerätedefekt.
Die Gerätemodelle CT36+ – CT50 und CT125HG+ sowie CT165HG erfüllen alle Kriterien, die für einen
problemlosen Dauereinsatz vorausgesetzt werden, und
liegen zudem in einem Preisbereich, der sowohl für den
Privatanwender, als auch den gewerblichen Vermieter
sehr attraktiv ist.
Für den Einsatz zur Trocknung größerer Objekte (z.B.
Wohnhausanlagen) werden neben diesen Trocknungsgeräten
vor allem auch leistungsstärkere Großbautrockner
eingesetzt, wie z. B. CT-100+ oder mobile
Großtrocknungsanlagen mit Leistungen bis 1.000 Liter
am Tag. |